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Geldbörse

Ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis

Und jährlich grüßt das Murmeltier: Pünktlich zum Internationalen Frauentag am 8. März nehmen sich Parlament und Presse der Frage von Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit an, und stellen ganz überrascht fest: Es ist nichts besser geworden seit letztem Jahr! Weiterhin verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt 23 % weniger als Männer – ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis. Besonders unerfreulich daran ist, dass in allen Ländern der EU mit hohen Lohnunterschieden diese Lohnunterschiede im Zeitraum von 1995 bis 2005 geringer geworden sind – außer in Deutschland! Wenn laut den neuesten Erhebungen der Hans-Böckler-Stiftung der Lohnunterschied sowohl in der Altenpflege als auch in Anwaltskanzleien begünstigt, weist das auf ein gesamtgesellschaftliches Problem hin, von dem nicht nur einige Berufszweige betroffen sind. Wer diese Ungerechtigkeit ändern will, muss an beiden Enden der Gehaltsspanne anfangen: Dort, wo gut verdient und wo Entscheidungen getroffen werden, genauso wie im Niedriglohnsektor. Eine Frauenquote für Aufsichtsräte und ein gesetzlicher Mindestlohn wären echte Maßnahmen – statt nur Betroffenheit. Von der können die Frauen in Deutschland, egal in welchem Beruf, sich nämlich nicht kaufen.

8. März 2010

23 Prozent weniger Lohn sind ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis!

Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen):mehr

7. März 2010

Laudatio anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Daniel Libeskind am 7. März 2010

Während ich mich in den letzten Wochen eingehender mit dem Leben und Werk von Daniel Libeskind beschäftigte, fand ich in seiner Autobiografie „Breaking Ground“ eine Stelle, die uns – über einen Seitenweg - vielleicht zu einem tieferen Verständnis seiner Architektur führen könnte. mehr

5. März 2010

Atomkraft statt Solarenergie: Bundesregierung macht Politik gegen die Bevölkerungsmehrheit

Anlässlich der gestern veröffentlichten ARD-Umfrage zum Thema „Atomkraft“ erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen):mehr

3. März 2010

Keine Weitsicht, keine Einsicht: Solarkürzung herber Rückschlag für Thüringer Wachstumsbranche

Zur beschlossenen Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen):mehr

28. Februar 2010

Göring-Eckardt: Westerwelle ist dem Amt nicht gewachsen

Interview mit der Zeitung "Das Parlament"mehr

26. Februar 2010

"Ihre Gradlinigkeit wird uns fehlen"

Interviews mit Katrin Göring-Eckardt zum Rücktritt Margot Käßmannsmehr

 

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