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Anlässlich der Vorstellung des neuen Opel Ampera auf dem Genfer Automobilsalon erklärt Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: "Endlich hat auch Opel die Zeichen der Zeit erkannt. Wenn der Ampera hält was er verspricht wird er die Automobiltechnologie nachhaltig verändern. Modelle wie der vorgestellte Ampera – als Stadtauto – könnten aus jetziger Sicht das Potenzial haben die CO2-Belastung in unseren Innenstädten dauerhaft zu senken. Das sollte auch für andere Automobilhersteller zukunftsweisend sein. Denn nur mit neuen nachhaltigen Technologien kann die Absatzkrise der Branche überwunden werden. Bei Opel wurde offenbar erkannt, dass der Markt für konventionelle Spritfresser schrumpft. Statt immer nur um Staatshilfen zu betteln verändert die Firma endlich ihre Modellpolitik in die richtige Richtung. Die Herstellung des Ampera nach Thüringen zu verlegen wäre auch eine sinnvolle Option für die Zukunft des Standorts Eisenach.
Bündnis 90/Die Grünen fordern seit langem, die Kfz-Steuer am CO2- Ausstoß zu bemessen. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch sozial gerecht. Denn es belastet diejenigen am meisten, die sich teure und klimaunfreundliche Autos leisten können. Das ist eine sinnvollere Unterstützung der Politik, als Subventionen, denn hier wird ökologische Innovation tatsächlich gefördert."
Hintergrund:
Pünktlich zum Genfer Automobilsalon stellt GM-Europachef Nick Reilly den neuen Opel-Ampera vor, der ab 2011 auf dem Markt sein wird. Mit einer Lithium-Ionen-Batterie legt der Ampera die ersten 60 Kilometer vollkommen emissionsfrei zurück. Erst danach springt ein Verbrennungsmotor mit einem Verbrauch von 1,6 Litern je 100 Kilometern an. Mit einem geplanten CO2-Ausstoss von unter 40 Gramm je Kilometer liegt er noch weit unter dem von der EU beschlossenen Grenzwert von 120 Gramm je Kilometer.