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Als "Diskurscamp für einen kreativen Aufbruch" drehte sich der ganze Tag um Kultur und Kreativwirtschaft. In der Peterskirche diskutierten Christin Bahnert (Theaterhaus Jena), Katrin Göring-Eckardt, Janek Müller und Dr. Friedrich Gnad zum Thema "Mehr als die Summe seiner Teile? Kulturraum als Chance". Dr. Gnad stellte zuvor den Kulturwirtschaftsbericht vor, den er im Auftrag des Kultusministeriums anfertigte. Dieser zeigt zwar, dass der Freistaat für Kultur reichlich Geld ausgibt, dies vor allem aber für Museen und Residenzen. Für die kreative Szene ist kaum Geld da. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern darum Potenziale zu entwickeln und zu nutzen. Es ist nicht alles gleich verkaufbar, was in der kreativen Szene entsteht. Oft geht es auch nur darum, mit Toleranz Freiräume für die Kreativität zu schaffen.
