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Am Ende durften die Regierungschefs auf dem NATO-Geburtstagsgipfel in Straßburg und Baden-Baden dann doch noch mit der Sonne um die Wette strahlen. Lange sah es aber so aus, als ob der Gipfel an der Nachfolgefrage des Generalsekretärs und damit an der Personalie Anders Rasmussen scheitern würde. Deutlich wurde eines: ohne Barak Obamas politisches Geschick und Gewicht wären die Europäer wohl blamiert gewesen. Obama findet klare Worte, sei es zur Aufnahme der Türkei in die EU, zu Afghanistan, zur nuklearen Abrüstung. Es ist nun an der EU, gemeinsam mit den USA auch Taten folgen zu lassen, statt weiter abwartend am Rand zu stehen. Es gilt, sich aktiv für eine Annäherung der Türkei an Europa zu engagieren, aktiv den Strategiewechsel in Afghanistan zu betreiben und sich aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen einzusetzen. Deutschland kann dabei in der Europäischen Union Vorreiter sein.