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Zu den von der Werra-Weser-Anrainerkonferenz geäußerten Kritik erklärt Katrin Göring-Eckardt: "Ich teile die Kritik der Anrainerkonferenz voll und ganz. Nur durch den großen Druck der Öffentlichkeit gab es bei Kali+Salz erste Zeichen der Gesprächsbereitschaft und es wurde der Runde Tisch eingerichtet. Dieser muss sich nun an seinen Ergebnissen messen lassen. Bislang sind jedoch keine Lösungen in Aussicht".
In der Öffentlichkeit wird behauptet, die Bürgerinitiativen würden übertreiben und die Trinkwasserqualität sei überhaupt nicht in Gefahr. "Pure Ignoranz", so Göring-Eckardt weiter. "Wenn die Bemühungen von K+S wirklich lösungsorientiert wären, warum dürfen dann die Bürgerinitiativen nicht mit an den Tisch? Warum sucht man nicht gemeinsam mit den Betroffenen nach einer Lösung?"